ERGOMED weiterhin auf Erfolgskurs – wir betreuen alle Branchen und unterstützen Sie bei allen betrieblichen Aufgaben & Fragen zum Arbeits- & Gesundheitsschutz!

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Aktuelles

Sehhilfen am Arbeitsplatz (DGUV Information 250-008)

Was ist eine arbeitsplatzbezogene Sehhilfe und und was muss von Seiten des Betriebes dafür unternommen werden (Indikation, Verordnungsweg, Kostenübernahme)?

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat im Mai 2017 hierzu die Information "Sehhilfen am Arbeitsplatz" (DGUV Information 250-008) publiziert.

Weitere Informationen finden Sie unter Themen A-Z / Bildschirmarbeitsplatzbrille.


Asbest bleibt für immer in der Lunge

Selbst Jahrzehnte später sinkt die Menge der Asbestfasern im Gewebe nicht.

Mehr dazu (scinexx.de) …

ERGOMED bietet die arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung sowie die lebenslangen sog. nachgehenden Untersuchungen G 1.2 Asbesthaltiger Staub auf Grundlage der berufsgenossenschaftlichen Grundsätze und der aktuellen arbeitsmedizinischen Gebührenordnung an.


TK: In Firmen den gesunden Mitarbeitern mehr Beachtung schenken

Die Techniker Krankenkasse (TK), mit mehr als 9 Millionen Versicherten Deutschlands größte, beliebteste und leistungsfähigste Krankenkasse, wirbt dafür, dass sich betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) und betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) stärker um gesunde Beschäftigte kümmern.

Für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens seien jene 96 Prozent der Beschäftigten, die zur Arbeit kommen, wichtiger als die 4 Prozent, die im Durchschnitt an einem Arbeitstag fehlen. Führungskräfte sollen anerkennen, wenn ihre Mitarbeiter täglich ihren Job machen, für kranke Kollegen einspringen und so den Unternehmenserfolg ermöglichen. In der betrieblichen Gesundheitsförderung müsse es v.a. darum gehen, die Ressourcen der Gesunden zu fördern. Ausschlaggebend dafür sei eine „gesunde Führung“, Wertschätzung, Kollegialität, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Gestaltung von Arbeitsinhalten.

Laut TK war die Hälfte der Erwerbspersonen (49,7 Prozent) im vergangenen Jahr überhaupt nicht krankgeschrieben.

Artikel Rheinpfalz vom 19. April 2017


Zeckenstich: Wann übernimmt der Unfallversicherungsträger die Behandlungskosten?

In der Regel werden die Behandlungskosten vom Unfallversichungsträger übernommen, wenn ein ursächlicher Zusammenhang mit der versicherten Tätigkeit besteht, z.B. KITA, Kindergarten, Schulausflug, Garten- und Forstarbeit etc…

Mehr dazu: Siehe APP der Unfallkasse Hessen


Pneumokokkenimpfung bei Schweißern (BGHM)


Hohes Risiko für Bewegungsstörungen unter Schweißern

Möglicherweise wird das Risiko für Bewegungsstörungen bei Schweißern unterschätzt: In einer Studie hatte jeder Siebte neurologische Auffälligkeiten. Diese waren umso schlimmer, je mehr Mangandämpfe im Laufe des Arbeitslebens eingeatmet wurden.

Mehr dazu (ÄrzteZeitung) …


Neue Fristen für arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen

Die Arbeitsmedizinischen Regeln (AMR) geben den Stand der Arbeitsmedizin und sonstige gesicherte arbeitsmedizinische Erkenntnisse wieder. Sie werden vom Ausschuss für Arbeitsmedizin (AfAMed) ermittelt oder angepasst. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gibt diese im Gemeinsamen Ministerialblatt (GMBl) bekannt.

Seit dem 20. Juli 2016 gilt die neue Regelung AMR 2.1. Alle Details finden Sie hier im PDF-Dokument. Bei Änderung der Gefährdung ist die Gefährdungsbeurteilung zu überprüfen und Arbeitsmedizinische Vorsorge gegebenenfalls unabhängig von zuvor festgelegten Fristen zu veranlassen bzw. anzubieten.

Hier die wichtigsten Fristen:

  • Erste Vorsorge: innerhalb von 3 Monaten vor Aufnahme der Tätigkeit (Kommentar: Im Alltag oft nicht realisierbar!)
  • Zweite Vorsorge: bei Exposition gegenüber atemwegssensibilisierend oder hautsensibilisierend wirkenden Gefahrstoffen bzw. toxisch wirkenden biologischen Arbeitsstoffen sowie bei Feuchtarbeit spätestens 6 Monaten nach Aufnahme der Tätigkeit
  • Bei Tätigkeiten in Tropen, Subtropen und sonstigen Auslandaufenthalten in besonderen klimatischen Belastungen und Infektionsgefährdungen spätestens 24 Monate nach Aufnahme der Tätigkeit
  • Bei allen nicht genannten Vorsorgeanlässen spätestens 12 Monaten nach Aufnahme der Tätigkeit
  • Jede weitere Vorsorge einschließlich nachgehender Vorsorge spätestens 36 Monate nach der vorangegangenen Vorsorge veranlasst bzw. angeboten werden.

Mit anderen Worten: Dem Arbeitnehmer steht es zwar (zumeist) frei, die angebotene Vorsorgeuntersuchung anzunehmen, auch wird dem Arbeitgeber (nicht mehr) das Ergebnis der Vorsorgeuntersuchung mitgeteilt, der Arbeitgeber muss sich jedoch mehr noch als früher an die o.g. Fristen zum Vorsorgeangebot halten.


Ab September im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung die Impfung gegen die echte Virusgrippe (Influenza) anbieten!

Als sinnvolle gesundheitsfördernde Maßnahme empfehlen wir den von uns betreuten Betrieben, allen Mitarbeitern auf freiwilliger Basis die Impfung gegen die echte Virusgrippe (Influenza) anzubieten. Die Impfung sollte im Verlauf der nächsten Wochen (September bis Jahresende) verabreicht werden, um einen ausreichenden Impfschutz gegen die echten „Grippeviren“ (Krankheitshöhepunkt Januar-Februar) zu erhalten.

Impf

ERGOMED verwendet in dieser „Grippesaison“ den Impfstoff VAXIGRIP 2016/2017 von Sanofi-Pasteur.

Bei Interesse an diesem Angebot nehmen Sie bitte telefonisch oder per eMail Kontakt mit uns auf!

Links:


Bertelsmann-Studie: Migranten schaffen Millionen Jobs in Deutschland

Mehr dazu (Spiegel Online) …


Schätzung der volkswirtschaftlichen Produktionsausfallkosten durch Arbeitsunfähigkeit anhand der Lohnkosten und des Verlustes an Arbeitsproduktivität

Die Schätzung der volkswirtschaftlichen Produktionsausfälle durch Arbeitsunfähigkeit wird von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin seit 1994, erstmals für das Jahr 1993, durchgeführt. Die Schätzung gibt volkswirtschaftlich gesehen ein Präventionspotential und mögliches Nutzenpotential an. Mit einer durchschnittlichen Arbeitsunfähigkeit von 14,4 Tagen je Arbeitnehmer/-in ergeben sich im Jahr 2014 insgesamt 543,4 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage.

Die Schätzung basiert auf Daten der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (Statistisches Bundesamt) sowie auf Arbeitsunfähigkeitsdaten von rund 30 Millionen GKV-Mitgliedern (Pflicht- und freiwillige Mitglieder der Gesetzlichen Krankenversicherung mit Krankengeldanspruch, ohne Rentner und mitversicherte Familienangehörige) folgender gesetzlicher Krankenkassen: Allgemeine Ortskrankenkassen, Betriebskrankenkassen, Ersatzkassen und Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau als Träger der landwirtschaftlichen Krankenversicherung. Ausgehend von diesem Arbeitsunfähigkeitsvolumen schätzt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin die volkswirtschaftlichen Produktionsausfälle auf insgesamt 57 Milliarden Euro bzw. den Ausfall an Bruttowertschöpfung auf 90 Milliarden Euro.

Mehr dazu unter www.baua.de


DAK-Analyse: Höchster Krankenstand seit 20 Jahren

Die Krankschreibungen in Deutschland haben im ersten Halbjahr 2016 eine Rekordmarke erreicht. In diesem Zeitraum betrug der Krankenstand 4,4 Prozent, wie die gesetzliche Krankenkasse DAK-Gesundheit berichtete. Er lag damit um 0,3 Prozentpunkte höher als im ersten Halbjahr 2015.

Mehr dazu (Süddeutsche Zeitung vom 3. August 2016) …


Einzelhandelskaufmann bleibt beliebtester Ausbildungsberuf

Unter den Ausbildungsberufen ist Kaufmann oder Kauffrau im Einzelhandel nach wie vor die beliebteste Option.

Mehr dazu …


"Bild": Jeder dritte Arbeitnehmer lässt Urlaubstage verfallen


Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2016 veröffentlicht

Über 77 Prozent der Unternehmen messen dem Thema eine hohe Bedeutung bei. Aber in vielen Handlungsfeldern schätzen die Unternehmen ihre Angebote familienfreundlicher ein als ihre Beschäftigten.

Mehr dazu …


Betriebliches Gesundheitsmanagement als Win-Win-Situation – Effektiv und nachhaltig Fehlzeiten verringern!

Krankheit verursacht in Unternehmen einen enormen wirtschaftlichen Schaden. Mit einem gut strukturierten und langfristig durchgeführten Gesundheitsmanagement können Sie diese Kosten eindämmen! Es gibt verschiedenste Maßnahmen, die Ihren Mitarbeitern helfen werden, bewusster mit ihrer Gesundheit umzugehen und diese zu fördern. Das Einführen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements fördert nicht nur die Leistungsfähigkeit und Gesundheit ihrer Mitarbeiter, sondern macht Ihren Betrieb attraktiver für neue Fachkräfte.

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) schätzt den volkswirtschaftlichen Gesamtschaden, der jährlich durch Krankheit entsteht, auf 225 Milliarden Euro. Dazu zählen die Angestellten/Arbeitnehmer, die sich krankschreiben lassen, und die, die krank zur Arbeit gehen und dadurch Fehler verursachen. Daher versuchen immer mehr Unternehmen, präventiv gegen den Krankheitsausfall bei ihren Mitarbeitern vorzugehen.

V.a. die Winterzeit ist die Zeit mit den meisten Mitarbeiterausfällen durch Krankheit. Viele Unternehmen beklagen, dass Fehltage gerade in den Winterwochen immer wieder empfindliche wirtschaftliche Einbußen verursachen.

Wodurch können Sie effektiv eine Fehlzeitensenkung Ihrer Mitarbeiter erreichen?

Durch ein gut strukturiertes und langfristig durchgeführtes betriebliches Gesundheitsmanagement.

Was beinhaltet dieses betriebliche Gesundheitsmanagement?

Es befasst sich mit Maßnahmen, um die Mitarbeiter in einem Unternehmen gesünder bzw. leistungsfähiger zu machen, sowie die Fehlzeiten, die durch Krankheit verursacht werden, zu senken. Es besteht aber nicht nur darin, Vorkehrungen, die die Gesundheit der Mitarbeiter verbessern, zu treffen, sondern ebenfalls auch Wissen zu vermitteln,  um so die Mitarbeiter zu einer Änderung ihrer individuellen Einstellung zur Gesundheit hinzuführen. Denn auch wenn sehr viele Maßnahmen der Gesundheitsförderung angeboten werden, aber die Mitarbeiter diese durch fehlende Eigeninitiative nicht in Anspruch nehmen, wird eine Senkung der Fehlzeiten nicht erreicht. Deswegen muss zunächst das Bewusstsein für die eigene Gesundheit geschärft werden.

Lohnt sich es sich in die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter zu investieren?

Ja, denn nur wer fit ist, kann Höchstleistungen erbringen. Zudem trägt Bewegung wesentlich zum psychischen Wohlbefinden bei. Wer fit ist, der fühlt sich auch am Arbeitsplatz wohl in seiner Haut! Das führt dazu, dass die Arbeitnehmer weniger krank sind, weil sie auf ihre Gesundheit achten und dadurch resultieren weniger Fehltage. Das bedeutet wiederum für den Arbeitgeber, dass er weniger Kosten hat, die durch Fehler von unmotivierten Mitarbeitern und den krankheitsbedingten Ausfall von Fachpersonal entstehen.

Um die richtigen Maßnahmen anbieten zu können, muss zunächst eine Analyse der Belegschaft durchgeführt werden. Ist diese Analyse erfolgt, können individuell auf Personengruppen abgestimmte Maßnahmen angeboten werden.  Des Weiteren liegt besonders hohe Wichtigkeit auf die langfristige Planung solcher Maßnahmen, denn es kann in einem kurzen Zeitraum kaum etwas an der Gesundheit der Mitarbeiter verändert werden.

Gibt es zusätzliche Vorteile für Arbeitnehmer?

Gemäß § 3 Nr. 34 EStG wurde bereits rückwirkend zum 01.01.2008 ein Freibetrag für Arbeitgeberleistungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung in Höhe von jährlich EUR 500€ je Arbeitsnehmer eingeführt, wodurch Arbeitnehmer die vom Arbeitgeber bezahlten Leistungen nicht mehr als geldwerte Vorteile versteuern müssen. Bestimmte Leistungen des Arbeitgebers zur betrieblichen Gesundheitsförderung sind bis zu 500€ je Mitarbeiter und Jahr steuer- und sozialversicherungsfrei.  Dadurch  sollen Arbeitgeber zusätzlich motiviert werden, betriebsinterne Maßnahmen der Gesundheitsförderung für die Mitarbeiter durchzuführen. Im Folgenden werden einige Maßnahmen zur Gesundheitsförderung in einem Unternehmen beleuchtet.

Mögliche Maßnahmen im Rahmen einer betrieblichen Gesundheitsförderung:

  • Es können Seminare zu Themen wie Bewegung, Ernährung, Stressmanagement usw. angeboten werden. Diese Seminare werden oft von Sportmedizinern, Physiotherapeuten, Ernährungswissenschaftlern und Psychologen durchgeführt. Es ist ohnehin zu empfehlen, dass diese fachkundigen Personen jegliche Maßnahmen im Rahmen des Gesundheitsmanagements begleiten, da möglicherweise das eigene Fachwissen und / oder das Wissen der Führungskräfte in dieser Hinsicht begrenzt ist. Die angebotenen Seminare fördern das Bewusstsein für die Gesundheit und zeigen Mittel und Wege, dieses Bewusstsein einfach in das berufliche und private Leben zu integrieren.
  • Eine zweite Möglichkeit die Gesundheit innerhalb des Unternehmens zu fördern, bietet das Angebot an Lebensmitteln durch eine Kantine, durch Körbe mit Obst, die für jeden zugänglich sind, oder die Bereitstellung von gesunden Getränken. Achtung: Falls die 44 -€- Sachbezugsgrenze beim einzelnen Arbeitnehmern schon ausgeschöpft ist, dann muss die Mahlzeit bei den Arbeitnehmern z. B. als Sachbezug für Frühstück versteuern und verbeitragt werden. Dadurch kann auch aktiv während der Arbeitszeit eine leistungsfähige Belegschaft gefördert werden.
  • Sportangebote und Schulungen zur Verbesserung der Körperhaltung während der Arbeit sind Maßnahmen, die schon von vielen Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Ferner können den Mitarbeitern auch Rabatte durch Kooperationen mit Dienstleistern für Wellness-Angebote ermöglicht werden.
  • Ein Gesundheitsbonus kann zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbart werden. Dieser wird dann als Einmalzahlung ähnlich wie das Weihnachtsgeld ausgezahlt. Es kann individuell vereinbart werden, wann dieser Bonus gezahlt wird und wann nicht. Möglicherweise stellt ein Arbeitgeber seinem Mitarbeiter einen Gesundheitsbonus von 200€ in Aussicht, wenn dieser in einem Jahr keine Ausfälle durch Krankheit zu verbuchen hat. Beim Gesundheitsbonus ist aber zu beachten, dass dieser laut Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) München (Az.: 8 Sa 131/09) nicht Bestandteil des Arbeitsvertrages oder als Zusatz zum regelmäßigen Gehalt erlaubt ist. Axel Görg, Rechtsanwalt und Notar, sagt dazu: „Nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz darf dem Arbeitnehmer wegen Krankheit kein Nachteil entstehen – das gilt auch hier.“ Dieser Bonus muss also als freiwilliges Extra des Arbeitgebers erkennbar sein (Quelle: www.faz.net).

Abschließend ist zu sagen, dass ein langfristig durchgeführtes betriebliches Gesundheitsmanagement nicht nur für weniger Ausfälle durch Krankheit sorgt, sondern zusätzlich auch die Motivation der Mitarbeiter verbessert! Die Fehlerquote kann dadurch möglicherweise gesenkt werden und Sie können dazu beitragen, Ihr Unternehmen gesünder zu machen! Dadurch wird die Mitarbeiterbindung zum Unternehmen gesteigert und Sie werden zu einem attraktiven Arbeitgeber für neue Fachkräfte. Es hat also nur Vorteile für Sie ein betriebliches Gesundheitsmanagement einzuführen!

Unsere Mitarbeiter von ERGOMED sind Experten in Sachen Gesundheitsschutz, Gesundheitsförderung und Gesundheitsmanagement. Wir sehen unsere Aufgabe darin, Sie und Ihre Mitarbeiter in diesem wichtigen Bereich qualifiziert zu beraten und Ihnen in Kooperation mit entsprechenden Dienstleistern (z.B. REHAMED Herxheim, MEDIPLUS etc.) geeignete Maßnahmen vorzuschlagen.

Links:

  • siehe auch Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) unter Themen A-Z
  • siehe auch Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) unter Themen A-Z

Kosten durch Arbeitsunfähigkeit

Schätzung der volkswirtschaftlichen Produktionsausfallkosten durch Arbeitsunfähigkeit anhand der Lohnkosten und des Verlustes an Arbeitsproduktivität

Die Schätzung der volkswirtschaftlichen Produktionsausfälle durch Arbeitsunfähigkeit wird von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin seit 1994, erstmals für das Jahr 1993, durchgeführt. Die Schätzung gibt volkswirtschaftlich gesehen ein Präventionspotential und mögliches Nutzenpotential an. Mit einer durchschnittlichen Arbeitsunfähigkeit von 14,4 Tagen je Arbeitnehmer/-in ergeben sich im Jahr 2014 insgesamt 543,4 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage.

Die Schätzung basiert auf Daten der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (Statistisches Bundesamt) sowie auf Arbeitsunfähigkeitsdaten von rund 30 Millionen GKV-Mitgliedern (Pflicht- und freiwillige Mitglieder der Gesetzlichen Krankenversicherung mit Krankengeldanspruch, ohne Rentner und mitversicherte Familienangehörige) folgender gesetzlicher Krankenkassen: Allgemeine Ortskrankenkassen, Betriebskrankenkassen, Ersatzkassen und Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau als Träger der landwirtschaftlichen Krankenversicherung. Ausgehend von diesem Arbeitsunfähigkeitsvolumen schätzt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin die volkswirtschaftlichen Produktionsausfälle auf insgesamt 57 Milliarden Euro bzw. den Ausfall an Bruttowertschöpfung auf 90 Milliarden Euro.

Quelle und weitere Informationen: www.baua.de/de/Informationen-fuer-die-Praxis/Statistiken/Arbeitsunfaehigkeit/Kosten.html

Links:


Bundesfamilienministerin Schleswig will Mutterschutz auf Schülerinnen und Studentinnen ausweiten

Länger Schutzzeit für Mütter von behinderten Kindern geplant.

Mehr dazu …


Eine Zahl, die überzeugt

Für jeden Euro, der in die betriebliche Gesundheitsförderung fließt, können durch weniger krankheitsbedinge Fehltage 2,70 Euro eingespart werden.

Das heißt: Gesundheitsförderung zahlt sich in barer Münze aus.

(Quelle: Pressemitteilung der Initiative Gesundheit und Arbeit zum iga.report 28 Wirksamkeit und Nutzen betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention vom 31. Mrz 2015)

Prävention rechnet sich, betrieblicher Arbeitsschutz lohnt sich. Gute Unternehmen legen Wert auf sichere Arbeitsplätze und nutzen das ökonomische Erfolgspotenzial einer wirksamen Präventionsarbeit. Hierzu gehören beispielsweise Kostenreduzierung durch vermiedene Unfälle, Betriebsstörungen und Personalausfälle sowie Nutzensteigerung durch vermiedene Verschlechterung des Betriebsklimas.

Mehrere Studien zeigen, dass sich Arbeitsschutz einzelwirtschaftlich rechnet (Prof. Dr. Dietmar Brunig, Professor für Wirtschaftswissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen i.A. der VBG).


Akute ungewöhnliche Infektionserkrankungen unter Migranten


Handy-Nacken & Gorilla-Arm durch übermäßige Nutzung von Smartphones?

Wer viel am Handy oder Tablet liest, kann durch die angespannte Haltung Schmerzen im Nackenbereich und Schulter-Arm-Bereich (sog. RSI-Syndrom) bekommen.

Mehr dazu:


Denk an mich. Dein Rücken

Die Präventionskampagne „Denk an mich. Dein Rücken“ wird gemeinsam getragen von Berufsgenossenschaften, Unfallkassen, der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) und der Knappschaft. Mehr Informationen unter www.deinruecken.de


Änderung der Betriebssicherheitsverordnung zum 24.6.2015

Mit der Verordnung zur Änderung der Betriebssicherheitsverordnung soll erreicht werden, dass Paternoster auch von der Öffentlichkeit sicher benutzt werden können.

Mehr dazu …


Sind Schimmelpilze gesundheitsschädlich?

Schimmelpilze sind Organismen, die überall im täglichen Leben v.a. in der Natur, aber auch auch in geschlossenen Räumen oder i.R. der beruflichen Tätigkeit vorkommen. Die häufige und erhöhte Exposition gegenüber erhöhten Luftkonzentrationen von Schimmelpilzsporen stellt jedoch ein Gefährdungspotenzial für den Menschen dar. Bei empfindlichen und zu Allergien neigenden bzw. bereits sensibilisierten Personen können eingeatmete Pilzsporen zu allergischen Erkrankungen wie allergischem Schnupfen, allergischem Asthma und Alveolitis führen. Auch bei gesunden Personen kann deren Einatmen auf Dauer zu Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Reizung der Schleimhäute, sog. Mucous-Membrane-Irritations-Syndrom (MMIS) führen und das Immunsystem schwächen.

Die Hauptursachen für Schimmelpilzbefall in geschlossenen Räumen sind Baumängel und raumklimatische Verhältnisse, die das Schimmelpilzwachstum fördern. Verantwortlich kann der Bauträger sein, fehlerhafte Lüftung und mangelhafte Reinigung können jedoch ebenfalls dafür verantwortlich sein.

Zur Klärung der konkreten Situation empfiehlt sich zunächst eine Betriebsbegehung durch die Fachkraft für Arbeitssicherheit (FaSi) zusammen mit dem zuständigen Arbeitsmediziner/ Betriebsarzt. Oft kann schon alleine hierdurch der vermutete Schimmelpilzbefall und dessen Ursache bestätigt werden. In Zweifelsfällen können Sachverständige (z.B. Umweltanalytiker, Baubiologen, Architekten/Ingenieure etc.) hinzugezogen werden. Im Rahmen einer Ortsbesichtigung kann das Ausmaß des Schimmelpilz-wachstums und die resultierende gesundheitliche Gefährdung sowie die Dringlichkeit von Sanierungs-maßnahmen beurteilt werden. Von dieser Einschätzung ist die Antwort auf die Frage abhängig, ob eine Weiterarbeit der Angestellten an diesem Arbeitsplatz zumutbar ist.

Bei entsprechenden Beschwerden betroffener Mitarbeiter lässt sich durch allergologische Untersuchungsmethoden festzustellen, ob eine Allergie gegenüber Schimmelpilzsporen besteht. Dazu gehören Hauttestungen (Prick- und Intracutantest) und Blutuntersuchungen (RAST-Test) sowie u.U. sogenannte Provokationsteste an den Atemwegen.

Studien zeigen, dass bei Schimmelbefall auch vermehrt nicht allergische Erkrankungen der Atemwege und allgemeine Beschwerden wie Kopf- und Gliederschmerzen, Müdigkeit, neurologische Beschwerden und Konzentrationsstörungen auftreten. Ob es hier kausale Zusammenhänge gibt, ist ungeklärt. Klarer sieht es bei nicht allergisch bedingten Reizungen der Schleimhäute durch Schimmel aus. Durch die Freisetzung von Entzündungsstoffen nach dem Einatmen von Schimmelpilzen, Bestandteilen der Pilze oder deren Sporen kann es zum sogenannten Mucous-Membrane-Irritations-Syndrom (MMIS) kommen. Sind Menschen besonders hohen Schimmeldosen ausgesetzt, etwa am Arbeitsplatz in der Land- oder Abfallwirtschaft, kann das zum Organic Dust Toxic Syndrome (ODTS) führen. Diese durch Endotoxine verursachte systemische Entzündung äußert sich mit Fieber und grippeartigen Symptomen.

Gemäß § 3a der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) hat der Arbeitgeber dafür zu sorgen, “dass Arbeitsstätten so eingerichtet und betrieben werden, dass von ihnen keine Gefährdungen für die Sicherheit und die Gesundheit der Beschäftigten ausgehen. Dabei hat er den Stand der Technik und insbesondere die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales nach § 7 Abs. 4 bekannt gemachten Regeln und Erkenntnisse zu berücksichtigen".

Nach Ziffer 3.6  - Lüftung des Anhangs zur ArbStättV gilt: "(1) In umschlossenen Arbeitsräumen muss unter Berücksichtigung der Arbeitsverfahren, der körperlichen Beanspruchung und der Anzahl der Beschäftigten sowie der sonstigen anwesenden Personen ausreichend gesundheitlich zuträgliche Atemluft vorhanden sein."

Schimmelpilzbefall im Bereich des Arbeitsplatzes bzw. bei der beruflichen Tätigkeit muss seitens des Arbeitgebers umgehend und konsequent beseitigt werden, um vorübergehende oder dauerhafte gesundheitliche Beschwerden bzw. Schädigungen der Mitarbeiter zu vermeiden. Sollte eine Beseitigung nicht möglich bzw. der tätigkeitsbedingte Umgang nicht vermeidbar sein (z.B. Gebäudesanierung, Abriss- und Entsorgungsarbeiten) muss eine geeignete persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt und die entsprechende arbeitsmedizinische Vorsorge(-Untersuchung) angeboten werden.

Links:


Sommer im Büro: Das ifaa gibt Tipps für heiße Bürotage


Lärm macht dick…

Skandinavische Wissenschaftlicher weisen einen Zusammenhang zwischen Lärm und Hüftspeck nach. Als Ursache wird ein Zusammenhang mit der verstärken Cortisolbildung (Stress-Hormon) bei Lärmeinwirkung (Stress) vermutet.

Mehr dazu in Rheinpfalz – Ratgeber Gesundheit – 3.6.2015


Änderung der Berufskrankheiten-Verordnung

Am 1. Januar 2015 ist die 3. Verordnung zur Änderung der Berufskrankheiten-Verordnung in Kraft getreten. Es wurden vier neue Krankheiten in die Berufskrankheitenliste aufgenommen.

Mehr dazu:


Betriebliche Erste Hilfe-Ausbildung ab 2015 neu konzipiert

Die betriebliche Erste Hilfe-Ausbildung (sog. Rotkreuzkurs) ist ab 2015 neu konzipiert. Der Kursus besteht jetzt nur noch aus 9 Unterrichtseinheiten (Erste Hilfe & lebensrettende Sofortmaßnahmen) und ist für Betriebshelfer, Übungsleiter und Führerscheinanwärter deckungsgleich. Dafür wird der Auffrischungslehrgang für betriebliche Ersthelfer (nach jeweils 2 Jahren) auf jetzt 9 Unterrichtseinheiten erweitert.

Mehr dazu:


Neue Betriebssicherheitsverordnung beschlossen

Die Bundesregierung hat heute (7. Januar 2015) den Maßgaben des Bundesrates zur Neufassung der Betriebssicherheitsverordung und zur Änderung der Gefahrstoffverordnung zugestimmt. Die Verordnung tritt am 1. Juni 2015 in Kraft.

Links:


Kanzleramt stoppt Arbeitsschutz-Reform

Das Kanzleramt stoppt in letzter Minute die „ressortabgestimmte“ und schon vom Bundesrat beschlossene Arbeitsschutz-Reform. Unstimmigkeiten gibt es insbesondere bezüglich der geplanten Änderungen in der Arbeitsstättenverordnung sowie im Bereich der Telearbeit.

Mehr erfahren…


Aktuelles zur arbeitsmedizinischen Eignungsuntersuchung nach G 26 II und III (Atemschutz)

Aufgrund aktueller gesetzlicher Vorgaben muss die arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchung nach G 26 II und III (Atemschutz) ab 2015 auch eine Untersuchung des Blutes und Urins beinhalten. Aus arbeitsmedizinischer Sicht sind diese zusätzlichen Befunde zu befürworten. Dadurch sowie auch aufgrund einer Kostensteigerung im Bereich der Röntgenuntersuchung der Lunge (digitales Röntgen) müssen wir unsere Preise für die genannten Untersuchungen ab 2015 anpassen.

Weitere Informationen…


Ebola – Maßnahmen für Beschäftigte

Es gilt als unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich, dass Reisende die Krankheit Ebola nach Europa mitbringen. Ein Übertragungsrisiko besteht besonders für Beschäftigte des Gesundheitswesens im Rahmen des Patiententransportes (Notfallversorgung, Rettungsdienst) und der Patientenversorgung sowie für Mitarbeiter in Laboratorien.

Sollte wider Erwarten Ebola in Deutschland auftreten, hält die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) den Arbeitsschutz für ausreichend: Die konkreten Maßnahmen im Umgang mit Ebola infizierten Personen oder bei denen ein klinischer Verdacht vorliegt, beschreiben die beiden Technische Regel für Biologische Arbeitsstoffe TRBA 250 und TRBA 100. Sowohl in Behandlungszentren wie auch in Laboratorien sind hierbei die Schutzmaßnahmen der Schutzstufe 4 anzuwenden. Dies ergibt sich aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr des Ebola-Virus, der hohen Sterblichkeitsrate und aufgrund fehlender Vorbeugungs- und Behandlungsmöglichkeiten.

Das Ebola-Virus verursacht beim Menschen das gefürchtete Ebolafieber welches nach bisherigem Wissensstand in 50 bis 90 Prozent aller Fälle tödlich verläuft. Zu Beginn treten Grippe ähnliche Symptome auf. Danach folgt ein sehr hohes Fieber begleitet von inneren Blutungen, Blutungen ins Gewebe, Funktionsstörungen innerer Organe und Krämpfen. Als Therapie stehen lediglich Maßnahmen zur Bekämpfung oder Linderung einzelner Krankheitssymptome zur Verfügung. Die Ansteckung erfolgt im Wesentlichen über einen Kontakt mit den Körperflüssigkeiten der Erkrankten. Aber auch infizierte Wildtiere wie Affen, Flughunde und Antilopen können das Ebola-Virus übertragen.

Folgende Anzeichen begründen einen Ebola-Verdacht: Fieber über 38,5 °C und der Aufenthalt im Ausbruchsgebiet bis zu drei Wochen vor Krankheitsbeginn mit Kontakt zu Erkrankten, Toten oder Wildtieren, die als Überträger gelten.

Arbeitgeber müssen über die Gefährdungsbeurteilung ermitteln (Handlungsanleitung zur Gefährdungsbeurteilung und für die Unterrichtung der Beschäftigten bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen), ob entsprechende Infektionsrisiken für die Beschäftigten vorliegen. Entsprechende Betriebsanweisungen nach der Biostoffverordnung (PDF) und zu sind in allen Fällen den Mitarbeitern in der Notfallversorgung (Rettungsdienst, ärztlicher Notdienst, Notfallaufnahmen) zur Verfügung zu stellen. Für berufliche und private Aufenthalte in den betroffenen Gebieten sollten die Hinweise des Auswärtigen Amtes unbedingt beachtet werden. Die WHO informiert regelmäßig mit den Disease Outbreak News über die betroffenen Gebiete.

Weitere Informationen zum Ebola-Thema:


Neue Systematik für das Regelwerk der gesetzlichen Unfallversicherung

Zum 01.05.2014 hat sich die Systematik des Schriftenwerks der gesetzlichen Unfallversicherung geändert. Kürzel wie BGV, BGI, BGG, GUV,… wird es zukünftig nicht mehr geben.

Die Schriften werden in vier Kategorien eingeteilt:

  • DGUV Vorschriften
  • DGUV Regeln
  • DGUV Informationen
  • DGUV Grundsätze

Auch das Nummerierungssystem der Schriften hat eine neue Ordnung. Außer den Unfallverhütungsvorschriften hat jede Publikation des Vorschriften- und Regelwerkes der DGUV eine eigene, meist sechsstellige Kennzahl erhalten. Die Unfallverhütungsvorschriften erhielten ein- bis zweistellige Kennziffern.

So wurde zum Beispiel aus der Unfallverhütungsvorschrift BGV D27 die DGUV Vorschrift 68. Aus dem Berufsgenossenschaftlichen Grundsatz BGG 966 wurde der DGUV Grundsatz 308-008.

Die Transferliste des DGUV-Regelwerkes (PDF) können Sie auf der Homepage der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (www.DGUV.de) einsehen.


Änderung der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge vom 23. Oktober 2013

Nach der ArbMedVV (geändert am 23.10.2013) muss die arbeitsmedizinische Pflichtvorsorge in regelmäßigen zeitlichen Intervallen obligatorisch durchgeführt werden. Bei Nichtwahrnehmen der Pflichtvorsorge resultiert i.A. die Nichteignung für die beauftragte Tätigkeit. Die Angebotsvorsorge ist seitens des Arbeitnehmers freiwillig, die Wunschvorsorge durch ihn selbst bestimmt. Der Arbeitgeber wird lediglich über die Teilnahme an der arbeitsmedizinischen Vorsorge, nicht über das Ergebnis informiert (Text der ArbMedVV sowie Auflistung der Pflicht- und Angebotsuntersuchungen).

Aufgrund besonderer Rechtsvorschriften bzw. Betriebsvereinbarungen kann seitens des Arbeitgebers die Eignung des Arbeitsnehmers für bestimmte beauftragte Tätigkeiten durch eine arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchung geprüft werden. Über das Untersuchungsergebnis erhält er Arbeitgeber eine arbeitsmedizinische Beurteilung.

Wir von ERGOMED haben unsere Dokumentation den aktuellen Vorschriften angepasst:
ERGOMED Vorsorgebescheinigung (PDF)